Während der Ausbildung im Bereich Mediendesign arbeiten unsere Schüler*innen auch mit Porenbeton. Im Mittelpunkt steht das dreidimensionale Vorstellungsvermögen der Schüler*innen sich in ein unverarbeitetes Material hineinzudenken. Es gilt zu planen, welchen Schritt man als nächsten macht. Welches Stück Stein man als nächstes bearbeitet, ohne dabei die Grundlage der geplanten Gestaltung zunichte zu machen.

Am Rechner oder sogar beim Zeichnen auf Papier, gibt es fast immer einen Weg, Fehler rückgängig zu machen. Sei es mit der Tastenkombination für „rückgängig“ oder etwas aufwendiger mit dem Radierer auf der Zeichnung.

Das geht bei der Bildhauerei nicht. Geht zu viel Material verloren, ist auch der ursprüngliche Plan nicht mehr möglich umzusetzen. Es gibt kein „rückgängig“ für falsche Handgriffe. Man muss schlicht den kompletten Plan spontan umwerfen. Für den eigenen Kopf ist das viel wert, so eine Situation einmal durchzuspielen. Vielleicht tritt sie ja später im Leben in anderer Form einmal auf!

 

Im wahrsten Sinne des Wortes in Stein gemeißelt!