Rückblick RUNDGANG 2019

Froh und stolz  schauen wir auf einen erfolgreichen RUNDGANG 2019 zurück. Im Vorfeld  dieses Tages wurde viel überlegt, geplant, verworfen, neu konzipiert – mit dem Ergebnis, dass überall im Haus Frisches und Neues zu entdecken ist.  Schülerarbeiten der letzten 12 Monate wurden aufbereitet und entsprechend präsentiert, der Showroom bekam ein neues Gesicht und viele digitale Präsentationen wurden erstellt. Zusätzlich konnten sich unsere Besucher/innen in verschiedenen Workshops selbst probieren. Sie hatten die Möglichkeit, sich ihr eigenes Shirt zu nähen oder, wer sich traute, einen „Nähmaschinenführerschein“ zu erwerben. Im grafischen Bereich konnte man seinen ganz individuellen Beutel mit verschieden Motiven gestalten und im Linolschnitt (Hochdruckverfahren) selbst bedrucken. Besucherinnen und Besucher, die es etwas langsamer angehen wollten, hatten die Möglichkeit, sich in „live“ Präsentationen unserer Schüler/innen anschaulich den Designprozess erläutern zu lassen. Wer wollte, konnte sich auch zeichnerisch auf unserer Kreidewand verewigen. Schüler/innen aus dem ersten Lehrjahr kümmerten sich um das leibliche Wohl unserer Gäste.

Im Zeitalter der Digitalisierung und dem damit bevorstehenden Wandel in der Gesellschaft konnten unsere Besucher/innen zum ersten Mal am Unterricht „virtuell teilnehmen“. In einem kleinen Clip  konnte man sich mit VR-Brillen sehr realistische Impressionen aus den einzelnen Fachbereichen TEXTILVERARBEITUNG | MODESIGN und MEDIENDESIGN holen.

Hier ein paar Impressionen vom Tag!


Was ist eigentlich Zucker?

In Vorbereitung auf unsere Zucker-frei Challenge zunächst erstmal ein paar Informationen vorab.

Was ist eigentlich Zucker?

Der Begriff Zucker sagt zunächst einmal jedem etwas. Die einen sehen Würfelstückchen vor sich, der nächste denkt an eine große Cola und die anderen denken an Pralinen und Gummibärchen. Überall ist Zucker drin, das stimmt soweit, aber was denkt ein Mediziner oder Ernährungswissenschaftler, wenn er an Zucker denkt?

Denkt er vielleicht an Energie für den Körper oder an Krankheiten die mit dieser Krankheit in Verbindung stehen?

Nun gut… Zucker ist Energie für den Körper, die je nach Zuckerart unterschiedlich schnell aufgespalten und verarbeitet werden kann.

In der Fachsprache versteht man unter dem Begriff Zucker Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind der direkteste Energielieferant für den Körper und lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Diese Kohlenhydrate können aus verschiedenen Formen von Zucker bestehen.

Ein Vollkornbrot enthält z. B. recht komplexe Kohlenhydratformen und dies lässt den Blutzuckerspiegel sehr langsam ansteigen. Ein Stücken Traubenzucker liefert die einfachste Form der Kohlenhydrate und unser Blutzuckerspiegel schnellt sofort in die Höhe.

Kohlenhydratformen

Einfachzucker: Glukose  und Fruchtzucker
(lassen den Blutzucker schnell ansteigen)

Zweifachzucker: Haushaltszucker, Rüben- und Rohrzucker

Oligosaccharide: Verbascose, Stachyose, Raffinose (Hülsenfrüchte)
(lassen den Blutzucker langsam ansteigen)

Mehrfachzucker: Stärke, Glykogen, Ballaststoffe und Dextrine
(lassen den Blutzucker langsam ansteigen)

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Zuckerformen?

Die verschiedenen Zuckerformen haben also unterschiedliche Auswirkungen, bzw. Einflüsse auf den Anstieg des Blutzuckerspiegels und somit Auswirkungen auf die Insulinausschüttung. Insulin ist ein Hormon, welches in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Durch die Ausschüttung von Insulin wird der Zucker im Blut minimiert und in die Zellen geschleust.

Auf einfache Zucker wie Sirup, Haushaltszucker oder Rohrzucker ist unser Körper nicht angewiesen, er kann nämlich auch ein komplexes Kohlenhydrat aufspalten.

Um den Insulin- Blutzuckerspiegel und damit das Energielevel ausgewogen zu halten, bieten sich komplexe Kohlenhydratformen an, wie z. B. Vollkornbrot, Vollkornreis usw.

Brauchen wir Zucker?

Die Antwort lautet: JA!

„Zucker“ gehört (biochemisch als Kohlenhydrat) zu den 3 Makronährstoffen, die elementar für die Funktionen unseres Körpers sind. Das heißt wir können nicht komplett auf Zucker verzichten.

Unser Körper ist „schlau“ und kennt so einige Tricks, wie er Zucker auch ohne direkte Zuckerzufuhr gewinnen und energetisch für sich nutzbar machen kann, und zwar sowohl aus Fetten als auch aus Proteinen. Nun kann es aber zu Problemen führen, wenn komplett auf Kohlenhydrate (Zucker) verzichtet wird und nur Fette und Eiweiße zugeführt werden. Extreme Anfänger des Low- bzw. No-Carb-Trends verzichten nämlich auch auf Obst & Gemüse. Ein mäßiger Verzicht auf Kohlenhydrate kann durchaus sinnvoll sein, wenn man sich dabei ausgewogen und gesund ernährt. Es kommt also wie in den ersten Berichten schon erwähnt auf die Zuckerart an! Auf einfache Zucker wie Sirup, Haushaltszucker oder Rohrzucker ist unser Körper nicht angewiesen, er kann ja auch ein komplexes Kohlenhydrat aufspalten. Der Körper braucht Zucker, aber nicht zu viel davon!
Aber wo liegen nun die persönlichen Grenzen für ein zu viel oder zu wenig an Zucker?

 

Risikofaktor Zucker
Unsere Vorfahren haben im 19. Jahrhundert durchschnittlich unter 1 Gramm Zucker pro Jahr verzehrt, heute sind es etwa 35 Kilogramm Zucker pro Jahr in unserer westlichen Welt, das sind etwa 100 Gramm Zucker pro Tag.

Süßigkeiten sind keine Besonderheit mehr, sondern Alltagsnahrungsmittel geworden. Leider finden wir heutzutage Zucker nicht nur in den Süßigkeiten, sondern auch in einem Großteil der verarbeiteten Nahrungsmittel und auch in herzhaften Nahrungsmitteln. Schauen sie doch mal auf Zutatenliste. Warum ist das so? Zucker ist wie Salz und Fett ein geschmacksintensivier und unser Gehirn spricht auf die se Geschmacksreize an. Es möchte immer mehr davon.

Nicht jede Person kann ein Ökotrophologie-Studium absolvieren oder sich intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigen. Das Essen in Schulen, Kantinen, Imbissen usw. enthält häufig versteckte Zucker in den Nahrungsmitteln.

Zucker – eine süße Droge!
Menschen nehmen immer mehr Zucker auf, was zu vielen gesundheitlichen Schäden führen kann und nicht nur das !

Zucker macht süchtig !
Viele Studien belegen, dass ein wenig Zuckerkonsum nach mehr verlangen lässt und zwar nicht nur in dem unmittelbaren Moment des Konsums, sondern auch mittelfristig.

Dies, bedeutet, isst man z.B. ein Stück Kuchen 1-2 mal in der Woche, so wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein tägliches Verlangen nach dem Kuchen oder anderem Süßen einstellen.

Nähere Infos dazu im nächsten Beitrag ….

 

© Beitragsbild, w.r. wagner, pixelio.de


Rundgang | 30. März 2019 | 10-15 Uhr

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Das mediencollege Berlin lädt Dich wieder zu einem spannenden und interessanten Infotag im Zentrum Berlins ein. Nutze die Chance, unser College bei einem Rundgang kennenzulernen und sammle erste eigene Eindrücke.

Wann: Samstag, 30. März 2019, 10:00 – 15:00 Uhr
Wo: mediencollege Berlin, Invalidenstraße 17, 10115 Berlin

Anmeldung: über das Online-Formular oder telefonisch unter +49 (0) 30 28873093.

Unsere Lehrer und Schüler der höheren Jahrgänge werden Dir die verschiedenen Ausbildungsbereiche ausführlich vorstellen. Zusätzlich erhältst Du die Möglichkeit verschiedene Ausbildungsinhalte direkt auszuprobieren und kannst in verschiedenen Workshops bereits in Deine neue Ausbildung hinein schnuppern. Natürlich erhältst Du auch alle wichtigen Informationen zu den Themen:

  • Deine Ausbildungsinhalte in den Fachrichtungen
    MEDIENDESIGN | MODEDESIGN | TEXTILVERARBEITUNG
  • Deine Bewerbung
  • Deine Finanzierungsmöglichkeiten
  • Deine Auslandsaufenthalte und Praktika
  • Deine Karriereaussichten

Auf Deinem Rundgang durch unser College lernst Du auch das technische Equipment des College kennen und kannst dir ein Bild von der kreativen Atmosphäre in unseren Räumen machen.

Du siehst, wir freuen uns auf Dich! Wir stehen Dir für ein Gespräch oder eine ganz individuelle Beratung jederzeit zur Verfügung. Freunde und Deine Eltern sind natürlich auch herzlich willkommen.

Wir freuen uns, Dich persönlich kennenzulernen!

Melde Dich jetzt einfach über das unten stehende Formular an! Hier geht´s zum Programm!


Foodblog | Konzept und Idee

Wie alles begann …

Die Idee für das Projekt entstand im Juli 2015, als das mediencollege Berlin sein neues Schulgebäude im Stadtbezirk Berlin Mitte bezog. Die baulichen Gegebenheiten eröffneten die Möglichkeit, einen Pausenraum als Stätte der Begegnung, Entspannung und des kommunikativen Austausches für die Angehörigen des mediencollege Berlin zu schaffen. Die Schüler*innen entwickelten im Rahmen des Unterrichtes ein Konzept für die Raumgestaltung und machten sich voller Leidenschaft an die Umsetzung. So entstand ein heller, freundlicher und gemütlicher Aufenthaltsraum.

Dieses Gemeinschaftsprojekt stellt eine weitere interdisziplinäre „Schnittstelle“ unserer Fachbereiche dar, so dass alle Schüler*innen involviert sind. Parallel entstehen fachbereichsspezifische Unterrichtsprojekte, wie beispielsweise das Nähen von Schürzen oder die Konzeption und Umsetzung eines Kochbuches oder die Food-Fotografie. Die im Unterricht vermittelten Kenntnisse werden direkt in die Praxis umgesetzt. Die Zubereitung der Lebensmittel erfolgt unter Berücksichtigung der Hygienestandards des Gesundheitsamtes. Im täglichen Wechsel bereiten zwei Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Lehrkraft im Rahmen des Unterrichts 50-60 Portionen zu und geben das Essen gegen einen Unkostenbeitrag an ihre Mitschüler aus. Während der Zubereitungszeit erfolgt eine Wissensvermittlung in den Bereichen Ernährung und Lebensmittelkunde durch die Lehrkraft. Das Projekt fördert bei unseren Schülerinnen und Schülern Kompetenzen und Einstellungen, die sie zu einer gesunden Ernährungsweise und Lebensführung befähigen.

Hier geht es direkt zum Foodblog

 

© Beitragsbild, twinlili, pixelio.de


Entwirf doch mal ein CD für einen TV-Sender!

Unsere Designer/innen des Fachbereichs Mediendesign arbeiten später in renommierten Werbeagenturen, in Werbeabteilungen von Mittelständlern und Konzernen oder unterstützen Unternehmen als freiberufliche Designer. Praxisbezug ist daher unser oberstes Gebot.

„Ein neuer Berliner Fernsehsender versteht sich als Plattform für junge Kunst- und Kulturschaffende. Die Initiative für dieses Projekt geht von Hochschulabsolventen aus. Als Regionalsender will er sowohl ein junges Berliner Publikum ansprechen, als auch Berliner, die sich für ein innovatives, experimentelles Fernsehen interessieren. Schon bald will er mit der Ausstrahlung seines Programm beginnen! Im Zuge der Corporate Identity-Entwicklung wird für das Corporate Design Ihre Unterstützung benötigt. Entwerfen Sie ein Logo, ein Piktogramm, gestalten Sie Postkarten für eine Werbeaktion und einen Magazintitel.“

So lautet beispielsweise eine Aufgabe für unsere angehenden Designer/innen im 3. Ausbildungsjahr. Doch wie macht man das? Wie fängt man an?

Zunächst heißt es: Recherche, Recherche Recherche. Die Schüler analysieren Signets, Piktogramme und Werbeaktionen anderer Fernsehsender und nehmen den Wettbewerb ganz genau unter die Lupe. Mit den gegebenen Informationen, formulieren sie später die Corporate Identity des Unternehmens und entwickeln auf dieser Grundlage ein Gestaltungskonzept für das zukünftige Erscheinungsbild (Corporate Design).

Unsere angehenden Designer entwerfen also entsprechende Signets und fertigen Scribbles zu Farb-, Form- und Proportionsvarianten an. Sie erstellen von ihren Vorzugsvarianten einen präsentationsfähigen Entwurf und verteidigen ihr Vorgehen vor Mitschülern und Dozenten. Danach werden auf das Signet abgestimmte Piktogramme für verschiedene Programmarten entwickelt. So bekommen Nachrichten, Musik, Reportagen, Filme oder Veranstaltungshinweise ihr ganz eigenes Piktogramm.

verschiedene Entwürfe von Schülern des Jahrgangs 2018/19

 

Für eine Werbeaktion wird eine Serie von drei Postkarten entworfen und zusätzlich eine zu entwickelnde Sympathiefigur integriert. Auch ein Titelblatt und eine Rückseite einer Programmzeitschrift müssen entworfen werden. Viel zu tun, oder? Letztendlich muss der Entwurf das Einzigartige und Besondere des Senders widerspiegeln und sich der Gesamtgestaltung anpassen. Das alles ist nicht einfach. Das lernst Du aber alles im Bereich Mediendesign hier im mediencollege Berlin.

Titel / Rückseite Programmzeitschrift, Entwurf

Entwurf eines Schülers für eine Postkarten-Werbeaktion

 

Galerie: weitere Entwürfe für Titel- & Rückseiten einer Programmzeitschrift


mobile first - neue Notebooks für Schüler des Jahrgangs 18/19

Die zukünftigen Designer des Jahrgangs 2018/19 aus dem Bereich Mediendesign freuen sich über neue moderne Notebooks der Marke Lenovo. Die Schulleitung prüft mit diesem Pilotprojekt, inwieweit sich mit der Ausgabe Mehrwerte für den Lernalltag der Schüler genieren lassen.

Die angehenden Designer des Jahrgangs 2018/19 dürfen sich über neue Notebooks der Lenovo Yoga-Serie freuen. Die Notebooks werden den Schülern uneingeschränkt für ihre gesamte Ausbildungszeit zur Verfügung gestellt. Die Anschaffung gilt als Pilotprojekt der Schulleitung und soll sich positiv auf den Lernalltag der Schüler auswirken. Außerdem wird geprüft, ob sich positive Effekte auf den Belegungsplan des Mac-Kabinetts erzielen lassen.

Die Lenovo – Notebooks der 500er Serie sind moderne 2-in-1-Notebooks mit vier Modes, den neuesten Prozessoren, ultraflachem Design und anderen Premium-Funktionen. Jedes Gerät ist außerdem mit einer Adobe Creative Cloud – Lizenz ausgestattet und ermöglicht so das ortsunabhängige Arbeiten mit den gewünschten Adobe-Diensten.

Aktuell ist angedacht, das die Schüler nach der Ausbildungszeit “ihre” Notebooks erwerben können. Über die Höhe der Zahlung wurde noch nicht entschieden.


Kunstwerke in kleinen Skizzenbüchern

Zu Beginn jedes Schuljahres gehen unsere angehenden Designer des Fachbereichs Mediendesign bei noch spätsommerlichen Temperaturen eine Woche lang im Freien zeichnen. Bisher wurde die Aufmerksamkeit der Schüler klassisch auf die vor Ort befindlichen Sehenswürdigkeiten gelenkt. Diesmal gab es keine Vorgaben. Ein Versuch, der sich gelohnt hat.

Wie jedes Jahr fand auch im letzten Herbst wieder ein Pleinair, freies Zeichnen draußen in der Natur, statt. Während sich ein Jahrgang auf Klassenfahrt nach Amsterdam aufmachte, blieben die Anderen hier im schönen Berlin. An beiden Orten gibt es schließlich genügend Inspirationsquellen.

Das Angebot Landschaften und Architektur selbstständig malerisch zu entdecken, ist wesentlicher Bestandteil der Ausbildung Mediendesign am mediencollege. Unsere Lehrer geben dabei den Schülern wertvolle Praxistipps für verschiedenste Maltechniken.

Im letzten Jahr gab es dabei eine Besonderheit. Alle Schülern bekamen ein kleines leeres Skizzenbuch, welches als zeichnerisches Tagebuch geführt werden sollte. Von der ersten bis zur letzten Seite. Inhaltliche Vorgaben gab es jedoch erstmalig keine. Jedem Schüler stand es frei, sein Skizzenbuch mit beliebigem Inhalt zu füllen.

Die Ergebnisse waren trotz gestalterischer Freiheit erstaunlich vielfältig und sehr detailreich.


Workwear-inspirierte Damenjacken

Unsere Modeschneider*innen durften eine Damenjacke nach Bildvorlage entwickeln.

Das bedeutete Schnitterstellung im Grafis, Gr. 36, dazu Stoffanalyse/ Testreihen und Nesselprototyp erstellen, sich für eine individuelle Verschlußvariante entscheiden, Anprobe und Verarbeitung und natürlich ganz wichtig – Qualitätssicherung.

Die Schülerinnen des Bereichs Textilverarbeitung erarbeiteten dabei folgende Hilfsmittel: Modellstammblatt, Stückliste, Schnittteileliste, Zuschnittanweisung, Schnittlageplan für die Produktionsgröße, Arbeitsplan und Maßkontrolle. Während der Fertigung entwickelten sie Optimierungsvorschläge für eine spätere Produktion. Unsere Lehrer begleiteten diesen Prozess des selbstständigen Lernens mit ihrem reichen Erfahrungsschatz.

Eine Auswahl der gelungenen Ergebnisse seht ihr hier in der Galerie. 🙂


#globalexile | fuck street art

Das fiktive Label Globalexile des mediencollege Berlin bündelt die Ergebnisse des gemeinsamen Schulprojektes 2018 zum Thema Streetwear. Es entstand in enger Zusammenarbeit aller am mediencollege vertretenen Ausbildungsrichtungen.

Die Schüler*innen des Fachbereiches TEXTILHANDWERK mit den Bildungsgängen Textil- und Modenäher bzw. Textil- und Modeschneider entwarfen und produzierten Bekleidung, die das Thema in verschiedenen Facetten reflektieren. Durch experimentelle Herangehensweise an klassische Entwurfs-, Schnitt- und Verarbeitungstechniken, entstand Mode, die rauhe Street Credibility und High Fashion vereint.

Die Auszubildenden der Fachrichtung MEDIENDESIGN erarbeiteten Muster für alle Stoffe, Logos, Schriftzüge und Motive im Geiste einiger leitender Statements. Nuclear unclear, riot diet, und sue me sind alles zwielichtige Überschriften, die die Ursprünge der Streetwear in Punk, Pop und Revolte und eine gewisse romantische Weltsicht anklingen lassen.

Die Auszubildenden des Fachbereichs gestalteten auch malerisch einzelne Kleidungsstücke, das Setdesign für die Abschlusspräsentation, die Modefotografie, die Einladungskarten und das Lookbook zum Projekt.


Besuch in der Lehrdruckerei des Berliner Technikmuseums.

Schüler*innen des ersten Lehrjahres besuchten im Zuge des Unterrichts der Fächer Produktionstechnik und Typografie die Lehrdruckerei des Berliner Technikmuseums.

Das Berliner Technikmuseum bietet mit der museumseigenen Lehrdruckerei die Möglichkeit sich auf 12 kleinen Druckerpressen in der „schwarzen Kunst“ zu üben und unter Anleitung eigene Drucksachen herzustellen. Im Zuge des Unterrichts Produktionstechnik des Fachs Typographie eine prima Möglichkeit für Schüler*innen des ersten Lehrjahres.

Für den Workshop sollten die Schüler*innen verschiedene Bedruckstoffe, wie Packpapier, Backpapier, Strukturpapier, Tapete, Servietten etc. sammeln, auf denen sie ihre Drucke in der Lehrdruckerei ausprobieren wollten. Nach einer kurzen Einweisung konnte los“gedruckt“ werden.

Gearbeitet wurde in drei Etappen:
Der erste Abschnitt gehörte der Herstellung der Druckform. Unter Anleitung wurde gezeigt, wie man setzt und auf welche Fehlerquellen zu achten ist. Die Schüler*innen durften aus einem Satz Bleilettern ihr Setzmaterial selbstständig zusammensuchen. Gesetzt werden 3- bis 4-zeilige Texte. Und mit Hilfe eines Spiegels wurden die Arbeiten vor dem Druck noch auf Rechtschreibfehler bzw. Setzfehler überprüft. Schnell kann aus einem „b“ ein „d“ oder aus „p“ ein „q“ werden. Im Anschluss wurde dann der Umgang mit Farbe und Walze erklärt. Nun konnte es losgehen.

Der zweite Abschnitt galt dem Druck. Es konnten mehrere Exemplare im Format DIN A4 / DIN A3 gedruckt
werden. Während des gesamten Arbeitsprozesses wurden jederzeit Fragen beantwortet und Hilfestellungen angeboten.

Die letzte halbe Stunde gehört dem dritten Abschnitt, dem Reinigen der Druckform, Walzen und Farbstein, dem Auseinandernehmen und Zurücksortieren der Druckformen.