Laufen für den guten Zweck

Wir als mediencollege Berlin, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung wie auch Schülerinnen und Schüler beteiligen uns an dem Charity – Lauf zum Bernauer Stadtlauf und werden in einer „Mixed Staffel“ Spenden für den Wünschewagen e.V. erlaufen.

Unser Ziel ist es, 50 Läuferinnen und Läufer aus dem mediencollege Berlin zu finden, welche für das Team „mediencollege Berlin“ antreten. Dabei wird pro Runde ein bestimmter Betrag erlaufen und gesammelt. Jeder Teilnehmer kann dabei so viele Runden laufen wie er möchte und kann sein Tempo selbst festlegen. Der gesamte erlaufene Betrag wird dann als Spende dem Wünschewagen e.V. zur Verfügung gestellt. Damit diese auch maximal ausfällt 😉 wird unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein spezielles Lauftraining angeboten!

 

Unser Ziel: mindestens 50 Läuferinnen und Läufer zu stellen
Spendenhöhe: so hoch wie nur möglich
Über den aktuellen Stand halten wir euch hier und auf instagram.com/mediencollegeBerlin auf dem Laufendem.

 

Über den Wünschewagen:

Mit dem Brandenburger Wünschewagen ein letztes Mal auf Reisen gehen! Wäre es nicht wunderbar, letzte glückliche Momente am Ende eines Lebens genießen zu können? Einmal noch ans Meer oder die Familie in die Arme schließen? Schwerstkranke Menschen schaffen es nicht mehr allein zu verreisen. Angehörigen fehlt es oft an Kraft, Zeit oder Geld. Und der letzte Herzenswunsch? Dieser bleibt zu oft unerfüllt. Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband Brandenburg (ASB) hat nur ein Ziel – schwerstkranken Menschen einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen. Der Wünschewagen ist seit September 2016 unterwegs und bringt seine Fahrgäste einmal noch zurück an ihre Sehnsuchtsorte – kostenfrei. Einmal noch an die Ostsee fahren, um das Rauschen der Wellen zu hören oder einmal noch auf der Lieblingsbank sitzen und den Ausblick ins Tal genießen. Unser ehrenamtliches Bordpersonal, Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Rettungswesen, begleiten die Fahrgäste und Angehörigen auf ihrer Reise. Das ASB-Projekt lebt ausschließlich von Spenden. Werden Sie Wunscherfüller und unterstützen Sie die verantwortungsvolle Arbeit unserer ehrenamtlichen Begleiter, die in ihrer Freizeit schwerstkranken Menschen glückliche Momente schenken.

Weitere Informationen finden Sie online unter:

www.brandenburger-wuenschewagen.de
www.facebook.com/wuenschewagen


Teamtag und Discgolf

Discgolf - Frisbee mal anders!

Mal raus aus der gewohnten Umgebung und sich mal außerhalb der Arbeitszeit begegnen und etwas gemeinsam unternehmen. Unter diesem Motto trafen wir uns am Berliner Hauptbahnhof um mit der Bahn das schöne Potsdam anzusteuern. Ausgerüstet mit Decken, jeder Menge Köstlichkeiten und ausreichend Getränke ging es vom Potsdamer Hauptbahnhof mit der Straßenbahn in Richtung Volkspark Potsdam. Dort angekommen suchten wir ein schönes Plätzchen um dort gemeinsam zu frühstücken. Nach der verdienten Stärkung ging es ans Eingemachte – „Discgolf“ war angesagt! Nach kurzer Einführung über Sinn und „Unsinn“ 😉 des Spiels ging es auch schon mit einigen Übungsversuchen los – und diese waren durchaus notwendig! Um den Ablauf des Spiels nicht ins Stocken geraten zu lassen wurden mehrere Gruppen gebildet. Dann ging es los. Der gesamte Volkspark Potsdam stellte die Spielfläche dar und war in einen Parkour aufgeteilt. Die Körbe mussten nun mit so wenig wie möglich Würfen von festgelegten Punkten aus getroffen wurde. Hier wurde kurz der Gedanke Teambuilding in Frage gestellt – die Fähigkeit richtig zu zählen wurde im Eifer des Gefechts in Frage gestellt – alles natürlich nur im Sinne des Wettbewerbs versteht sich! 😀

Unterm Strich verging die Zeit wie im Fluge und alle Beteiligten hatten riesen Spaß. Der Ein oder Andere kristallisierte sich dabei als Spezialist im Umgang mit dem Frisbee heraus. Aufhören wollte so richtig keiner! Im Anschluss ließen wir diesen Tag völlig erschöpft und geschafft in geselliger Runde ausklingen bevor wir gemeinsam den Heimweg antraten.

Gern ein weiteres Mal!


Richtig präsentieren - Tipps und Tricks!

Ob im Mediendesign, Modedesign oder in der Textilbranche – das Präsentieren eigener Ideen oder Kreationen ist in allen Bereichen existenziell! Wer sich und seine Ideen nicht verkaufen kann, hat es schwer, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Umso wichtiger ist es, genau dies zu trainieren und zu verinnerlichen, persönliche Ängste vor einer Blamage abzuschütteln und voll und ganz auf sich zu vertrauen. Nicht selten ergeben sich spontane Präsentationen, welche im Vorfeld nicht geübt werden können. Beim Elevator Pitch zum Beispiel steht nur ein minimales Zeitfenster (eine Fahrt mit dem Fahrstuhl) zur Verfügung, um seinen „Gegenüber“ von sich und seiner Idee zu überzeugen. Wer das einmal gemacht hat, weiß wie schwer sowas sein kann. Aber: Übung macht den Meister!

Um eine Präsentation optimal vorzubereiten, hier ein paar grundlegende Dinge:

  1. Sei von dem, was du präsentierst, überzeugt und steh dazu!

Egal ob ein neues Corporate Design, eine Filmproduktion, eine 3D Visualisierung oder eine neue Kreation im Fashionbereich präsentiert werden soll – steh dazu und vertrete deinen Entwurf! Es ist deine Arbeit und die Anwesenden „dürfen dir zuhören“!

  1. Nimm Kritik nicht persönlich. Sie ist Gold wert!

Kritik wird es immer geben – sowohl unbegründet aber eben auch konstruktiv! Konstruktive Kritik kann Gold wert sein, denn der Kunde/Nutzer gibt damit ein Feedback und das wiederum kann dazu dienen, die Kreation/das Produkt zu verbessern. Sieh es als Hilfe an.

  1. Fehler einfach Fehler sein lassen!

Nicht selten hat sich in der Präsentation doch der Fehlerteufel eingeschlichen. Na und? Steh drüber und geh drüber! Also nicht extra darauf hinweisen. Die wenigsten Kunden/Nutzer/Zuhörer werden den Fehler von allein finden.

  1. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Nutze wenig bis sehr wenig Text. Baue vielmehr auf die Kraft der Bilder. Bilder lösen Emotionen aus – nutze dies!

  1. Auf das Wesentliche konzentrieren!

Weniger ist mehr! Lasse unnötige Gestaltungselemente oder Zusatzinformationen weg. Sie lenken unnötig vom eigentlichen Inhalt ab (außer, wenn genau das gewollt ist).

  1. Nicht vorlesen!

Lies nicht das vor, was auf den Folien steht! Sprich und zeigt es mit Bildern/Icons oder Grafiken.

  1. Nicht ablesen!

Bereite dich intensiv vor – scribbel deine Präsentation von Anfang bis Ende. Übe die Präsentation vor anderen, sie werden dir wertvolles Feedback geben. Mach dir kleine Karteikarten mit Stichpunkten. Sie geben dir Sicherheit, falls du mal hängen solltest. Übe so lange, bis du selbst diese Karten nicht mehr brauchst! Freies Sprechen kommt gut an! J

  1. Die kleinen Dinge machen den Unterschied!

Ein wundervolles Tool für Präsentationen sind diese kleinen kabellosen Presenter, mit denen du deine Folien durchblättern kannst, ohne ständig zum Notebook zu switchen. Ein integrierter Laserpointer dient zum schnellen zeigen und hervorheben! Nicht zuletzt geben derartige kleine Helfer insofern etwas Halt und du kannst dich im wahrsten Sinne „daran festhalten“, da viele während einer Präsentation nicht wissen, was sie mit ihren Händen machen sollen ;-).

Es gibt sicher noch viel mehr im Zusammenhang mit Präsentationen zu beachten aber wenn du dich grob an diese Punkte hältst, wirst du später in Agenturen, Unternehmen oder in deiner Selbstständigkeit sicher und erfolgreich Auftreten und deine Arbeiten/Ideen oder Kreationen erfolgreich verkaufen.

In diesem Sinne – Danke für Ihre Aufmerksamkeit! 😉


Jahresabschlussevent 2019

Cirque Bizarre - Welcome th Ho Couture

Kurz vor Schuljahresende, wenn die Prüfungen überstanden sind, beginnt am mediencollege Berlin eine sehr intensive, kreative Arbeitsphase. Alle Anstrengungen richten sich dann auf die Vorbereitung unseres Schuljahresabschlusses. Die Modedesigner arbeiten in einem interdisziplinären Projekt Hand in Hand mit den Mediendesignern und den Modenähern und –schneidern (alle m, w, d) an der Jahrespräsentation. Bereits zum dritten Mal richtete das mediencollege ein Event aus, um sein Leistungsniveau zu demonstrieren und zu feiern.

Der Cirque Bizarre, so der Titel in diesem Jahr, sollte dabei neue Maßstäbe setzen. In passendem Ambiente, den Rathenau-Hallen in Berlin Schöneweide, wurden die entstandenen Arbeiten perfekt in Szene gesetzt. Bevor die Party richtig losging, erhielten unsere erfolgreichen Absolventen der dritten bzw. zweiten Ausbildungsjahre ihre Abschlusszeugnisse. Highlight an diesem Abend aber war die Live-Performance mit der anschließenden Filmpremiere „Cirque Bizarre – Welcome to Ho Couture“. In diesem Moment voller Spannung schlug Murphys Gesetz zu. Der Rechner, der den Film abspielen sollte, gab im wahrsten Sinne des Wortes den Geist auf und versagte den Dienst – es war einfach zu heiß! Da unser IT-ler gegen alle Widrigkeiten gewappnet war, wurde ein Ersatzrechner angeschlossen, und der Film-Premiere stand nichts mehr im Wege. Die Freude über das gelungene Werk mündete direkt in ausgelassene Stimmung, und die Party konnte beginnen … bis wann?

Wir wissen es nicht … 😉


Cirque Bizarre - Welcome to Ho Couture

Anmeldung zur Jahresabschlussfeier

Es ist soweit. Die Modedesigner, Modeschneider, Modenäher und Mediendesigner des mediencollege Berlin inszenieren exklusiv ihre große Abschlusspräsentation vor einem anspruchsvollen Publikum in fast reinem Schwarz und Weiß, freaky Colour Blocking, Couture zwischen Streifenwahn und Maskerade in virtuellen Räumen.

Ein Stück Ho Couture in Berlin. Diskutieren und erleben Sie inspirierende Mode und Medien mit Experten, Absolventen und Alumnis. Bekommen Sie Inspiration und tauschen Sie sich aus in einem entspannten Ambiente bei Snacks & Drinks unter Gleichgesinnten.

Erleben Sie einzigartige Designs zwischen Himmel und Hölle, mit Anklängen an Op Art und an das triadische Ballett. Fröhliche Reminiszenzen an Film-, Foto- und Designklassiker der Moderne!

Wir laden Sie zur Premiere ein. Sie sind live dabei! Jedoch gilt: First come, first serve! Melden Sie sich daher jetzt für einen der begrenzten Plätze an. Hier können Sie sich anmelden:

Facts und Programm

Wann: Dienstag, der 18. Juni 2019
Wo: Rathenauhallen/Gebäude 59, Wilhelminenhofstraße 83-85, 12459 Berlin
Einlass: 18:30 Uhr, Start: 19:00 Uhr

19:00 Uhr: Ausstellungseröffnung und Präsentation „Look Book“
20:00 Uhr: Zeugnisausgabe
21:45 Uhr: Live Performance
22:00 Uhr: Filmpremiere
„Cirque Bizzare – Welcome to Ho Couture“
anschließend Party 😉

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
mediencollege Berlin


Motion-Design | Rückblick

Unser erstes 12-Wochenmodul im Motion-Design ist geschafft. In diesen 12 Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das „bewegte Bild“ von Grund auf zu erlernen und anzuwenden. Der erste Kontakt fand in Form eines kleinen Stopp-Motion Films statt und bereitete allen großen Spaß. Ausgestattet mit einem Handy, einem Stativ und – wie soll es anders sein – mit einer App konnte man sich zum Thema „Bahnhof – Begegnung und Abschied“ frei bewegen und seiner Fantasie bzw. seiner eigenen Erinnerung freien Lauf lassen. In After Effects wurden die entstandenen Bildserien dann zu einem Stopp-Motion Film zusammengefügt und finalisiert.

Im nächsten Schritt ging es dann in die unendlichen Weiten von After Effects. Stück für Stück wurden unsere Schülerinnen und Schüler an die Komplexität des Programms herangeführt und konnten sich innerhalb verschiedener Themenbereiche, wie das „bewegte Plakat“ oder zum Thema „Typografie“, frei bewegen. Hinzu kam die Kombination mit anderen Programmen wie Illustrator oder Photoshop.

Weitere Themenschwerpunkte innerhalb von After Effects waren unter anderem: Keylights, Animation von grafischen Elementen in AE, Anwendung und Umgang mit Masken, Ankerpunkte Keyframes, Pfeil/Position, Rotation, Nullobjekt, das Erstellen von Grafiken in AE für den Hintergrund, Formebenen, Pfadanimationen sowie der Umgang mit der 3D Kamera und 3D Ebenen.
Was bleibt sind fundierte Kenntnisse rund um das Thema Animation und Motion mit dem Programm After Effects und somit die Kompetenz, in der neuen digitalen Medienwellt Schritt halten zu können!


Amsterdam - Abenteuer IKEA

Hallo ihr Lieben

Mein letzter (und erster ^^) Beitrag ist schon eine Weile her und eigentlich wollte ich mich viel früher bei euch zurück melden, aber so spielt das Leben eben manchmal. Auch Praktikanten haben es nicht immer leicht und stressfrei.

Obwohl das Wetter hier in Amsterdam immer besser wird, und der Sommer nicht allzu fern scheint, entführe ich euch heute nochmal kurz einige Wochen zurück, als das Wetter noch launischer war.

Das typisch launische Aprilwetter hatte es wohl etwas eilig und hat die Niederlande Anfang März überrascht, ziemlich genau zeitgleich mit meiner Ankunft in Amsterdam.

In „Zimmer ohne Bett“ habe ich euch von meiner holprigen Ankunft hier in Amsterdam und meinem unmöblierten Zimmer erzählt. Die ganze erste Woche war ich daher trotz Regen und Strum fleißig einkaufen. Alles an Teller, Pfannen, Toaster, Wäschekorb und Vorhängen besorgte ich mir in einem Schwung und natürlich wie es sich für Amsterdam gehört mit dem Fahrrad. Meine letzte Station hieß IKEA!

Mein ursprünglicher Plan war gewesen eine große IKEA Bestellung aufzugeben, mir alles liefern zu lassen und mein kleines Apartment im Handumdrehen eingerichtet zu haben. Daraus wurde leider nichts, denn eineinhalb Wochen Lieferzeit waren im Zeitplan nicht vorgesehen.

„Selbst ist die Frau“ habe ich mir also gedacht, mir mein Fahrrad geschnappt und nach Halmen runter gefahren. Bereits der Hinweg gestaltete sich als kleines Abenteuer. Nach der hälfte meiner 40 minütigen Tour zogen sich die Wolken zu und es fing an zu regnen. Glücklicherweise war ich bestens vorbereitet und hatte meine Regenjacke angezogen – doch bei meinem Glück blieb es natürlich nicht dabei! Sturmböen und sogar leichter Hagel machten aus planmäßigen 40 Minuten eine gute Stunde und aus einem fast voll geladenem Handy schlappe 3 % Akku. Mit viel Glück hat die Batterie gerade so gereicht um mich bis an mein Ziel zu bringen.

Völlig durchnässt in IKEA angekommen habe ich mich sofort in die Lampenabteilung begeben. Was ich da wollte? Ganz unauffällig eine der Lampen aus der Steckdose ziehen, mir ein iPhone Kabel aus dem Verkauf „leihen“, dieses anschließen und mein Handy aufzuladen. Die nächsten 20 Minuten hieß es dann am gleichen Fleck stehen bleiben, interessiert Lampen betrachten und warten …

„30%! Und weiter gehts!“
Der Einkauf selber war schnell getätigt und wurde der Mühe des Hinweges nicht gerecht. Zwei Klappstühle, ein Kleiderständer mit Kleiderhaken, zwei große Boxen um für Stauraum zu sorgen und natürlich eine kleine Hauspflanze. Statt sich zu beruhigen schien das Wetter nur noch schlimmer zu werden. Mit dem Fahrrad zurück zu radeln war also keine Option mehr und so beladen wie mein Fahrrad war auch nicht wirklich möglich.

Mein beladenes Fahrrad während ich am Hauptbahnhof auf meine Fähre warte.

„Selbst ist die Frau!“ – Ja!
Aber als es darum ging mein beladenes Fahrrad die Treppen hoch zum Bahnhof Harlem zu trage und auch wieder runter, weil der Fahrstuhl am Hauptbahnhof (Centraal) zu klein für mein Fahrrad war, war es gut zu wissen dass Frau zwar selbst kann, aber auch nicht immer muss. Anzumerken ist vielleicht noch, dass mein Leihrad ein Electro-Bike mit kleinem Motor war, also um einiges schwerer als ein übliches Fahrrad. Ich hatte meine Helfer gewarnt, aber das schien nur umso mehr Grund mir zu helfen. Danke, danke!

Um dieses kleine Abenteuer noch einmal gründlich abrunden, bin ich zu allem Überfluss auch noch in die falsche Fähre gestiegen, habe 20 Minuten gewartet um zurück zum Hauptbahnhof gebracht zu werden und dann 15 Minuten später in die richtige Fähre zu steigen. Aus einem kleinen Trip zu IKEA wurde ein ganzer Tagesausflug und nicht unbedingt einer der lustigen Art. Meine Laune war entsprechend angeschlagen. Was meint Ihr, war es den Trip wert oder hätte ich vielleicht doch die einbandhalb Wochen warten sollen? Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber so ungeduldig wie ich bin, hätte ich mich immer wieder für das Mini-Abenteuer entschieden.

Bis ganz bald,
Priscilla

Beitragsbild: © Thorsten-Jutzie/pixelio


Erasmus-Grüße aus den Niederlanden

Unsere beiden Auszubildenden Diana und Lea sind ins Abenteuer Auslandspraktikum in die Niederlande gestartet. Dank Erasmus+! Die beiden angehenden Modeschneiderinnen arbeiten und unterstützen die nächsten Monate das Studio RYN in Arnheim. Hier können Diana und Lea zeigen, was sie bereits am mediencollege Berlin gelernt haben und natürlich auch neue Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Die ersten sieben Mäntel sind genäht.

Wow! Ein tolles Ergebnis. Wir sind stolz auf unsere Azubinen.


mediencollege Berlin und Erasmus+

Wir als mediencollege Berlin möchten unsere Auszubildenden fit machen für den europäischen Arbeitsmarkt. Wir möchten ihr Verständnis für andere Nationen wecken, berufliche Horizonte öffnen und die sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen unserer angehenden Grafikdesigner, Modeschneider und Designer fördern.

Deshalb bieten wir unseren Schülern und Absolventen während und nach ihrer Berufsausbildung die Möglichkeit für ein Praktikum mit ERASMUS+ im europäischen Ausland. Das Förderprogramm der Europäischen Union gibt es nämlich nicht nur für Studenten, sondern auch für Auszubildende. So können bereits während der Ausbildung wertvolle Auslands- und Arbeitserfahrungen gesammelt werden – ohne Zeit zu verlieren. Unsere Schüler erhalten dabei von uns sowohl organisatorische als auch finanzielle Unterstützung – alles im Rahmen des EU-Programms ERASMUS+.

Neugierig? Dann auf ins Auslandspraktikum!
Das mediencollege Berlin macht’s möglich.

Wie lange dauert mein Praktikum und wann findet es statt?

Fachbereich MEDIENDESIGN und MODEDESIGN: zum Ende des 2. Ausbildungsjahres für 3 Monate
Fachbereich TEXTILVERARBEITUNG: zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres für 5 Monate

Und für alle, die während ihrer Ausbildung noch gezögert haben …

Erfolgreiche Absolventen des mediencollege Berlin haben innerhalb des ersten Jahres nach ihrem Berufsabschluss die Möglichkeit mit ERASMUS+ für 3 bis 5 Monate ins europäische Ausland zu gehen und ihre während der Ausbildung am mediencollege Berlin erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch in einem ausländischen Betrieb anzuwenden.

Was kostet mich mein Praktikum?

Was kostet mich mein Auslandspraktikum? Das Förderprogramm Erasmus+ bietet feste Fördersätze für Tages- und Reisepauschalen. Ein 3-monatiges Praktikum in den Niederlanden oder in Frankreich wird beispielsweise mit ca. 2.800 Euro bezuschusst, ein Aufenthalt von 5 Monaten mit rund 4.800 Euro.

Wo ist mein Praktikum möglich?

Unsere Projektpartner sind Einrichtungen in den Niederlanden, in Frankreich, Portugal, Italien und Finnland:

  • Rijn Ijssel in Arnhem/Niederlande
    ETIC in Lissabon/Portugal
    Tampere Vacational College in Trudu/Finnlan
    Lycée Albert de Mun in Paris/Frankreic
    ENAC in Verona & Trento/Italien

 

Deine Frage ist nicht dabei?
Unsere Europa-Koordinatorin Frau Claudia Schröder freut sich auf Deine Nachricht:

Beitragsbild: © Rainer Sturm/pixelio


Ankunft in Amsterdam - Zimmer ohne Bett

Hallo an alle!

Mein Name ist Priscilla, ich bin 23 und angehende Grafikdesignerin am Mediencollege Berlin. Im Rahmen meines ERASMUS Auslandspraktikums werde ich die nächsten 3 bis 4 Monate in Amsterdam wohnen, arbeiten und leben. In regelmäßigen Beiträgen möchte ich euch mit auf meine Reise nehmen und an meinem kleinen Abenteuer teilhaben lassen. Die Stadt selber ist mir nicht ganz unbekannt, da ich schon zwei Mal kurz dort war, sich allerdings für mehrere Monate (!) auf ein neues Land und eine neue Stadt einzulassen, dort zu leben, eine Routine aufzubauen und sich eigenständig zurechtzufinden ist für mich eine ganz neue Erfahrung und bringt ganz bestimmt viele unerwartete und aufregende Momente mit sich.

Anfang März, gut 2 Wochen vor Beginn meines Praktikums bei Design&Practice, einem Design Studio aus London bin ich in der Fahrradstadt angekommen. Zwei Wochen also um die Stadt zu erkunden, sich ein Fahrrad zu besorgen, sich die wichtigsten Museen anzusehen und die Abfahrtszeiten für meine Fähre ins Stadtzentrum und zurück im Kopf zu behalten (Dazu mehr in einem späteren Beitrag). Diese  Euphorie und Vorfreude wurden jedoch bereits kurz nach meiner Ankunft gebremst.

Ein kurzer eineinhalbstündiger Flug hat mich am 2. März von Berlin aus in meine neue Wahlheimat auf Zeit gebracht. Dank 26 kg (Übergewicht) schweren Koffers mit halb abgefahrenen Rollen hat sich der holprige Weg in mein Apartment in Amsterdam Noord dann aber fast genauso lange hinausgezogen. Völlig erschöpf konnte ich es kaum erwarten mich auszuruhen, Essen zu bestellen und mich ins Bett fallen zu lassen.  Wie der Titel verrät wurde daraus so schnell leider nichts. Mein Ein-Zimmer Studentenapartmen wirkte auf den ersten Blick simpel aber nett eingerichtet mit Couch, Tisch, Vorhängen,Schreibtisch und Bett.

 

Bett? …

Wohl eher Bett-GESTELL!

Der Hausbesitzer war so freundlich sein Bett dazulassen, allerdings ohne Matratze. Ich wiederhole OHNE Matratze! Auf den zweiten Blick fällt auf, dass nicht nur die Matratze fehlt. In der Wohnung gibt es außerdem weder eine Garderobe noch essenzielle Dinge wie Teller, Tassen, Pfanne, Stühle und alles andere was man im Alltag braucht. Wie dreist eine derart unzureichend ausgestattete Wohnung als „voll ausgestattet“ zu umschreiben. Aber das ist nunmal das Risiko wenn man die „Katze im Sack kauft“. Zeit um mich großartig aufzuregen hatte ich ohnehin nicht, denn es war Samstag Nachmittag und nenn’ mich ruhig Prinzessin aber ein ganzes Wochenende lang auf der Couch oder den Boden zu schlafen kam für mich nicht in Frage! Es musste also eine Matratze her. Geliefert am gleichen Tag und vor Ladenschluss um 6!

Schuhe und Jacke gleich anbehalten bin ich zu Fuß in das nächste Bettenladen geeilt, das Google mir angezeigt hat. 20 Minuten Power-Walking später bin ich ins Matratzengeschäft gestürmt und habe mir die günstigste halbwegs bequeme 140x200cm Matratze für 160 Euro ausgesucht. Als armer Student tat das meiner Geldbörse natürlich echt weh, aber wer nicht auf einer Luftmatratze schlafen möchte zahlt halt etwas drauf (und geht gut mit seiner Matratze um, um diese später weiterverkaufen zu können!).

Meine neue Errungenschaft musste nun nur noch in meine Wohnung geliefert werden. Lieferungen am selben Tag, an einem Samstag und erst recht eine halbe Stunde vor Ladenschluss (!) waren vom Ladeninhaber eigentlich nicht vorgesehen, aber Not macht nun eben erfinderisch, und in meinem Fall manchmal auch äußerst charmant. Die Rhetorikern in mir hat mit einem unschuldigen Lächeln und viel Humor den netten Verkäufer tatsächlich dazu überreden können mir meine eben spontan erworbene Matratze am selben Abend noch bis vor die Haustür zu liefern. Mir fiel ein Stein vom Herzen!

© Beitragsbild: Thorsten Jutzie/pixelio