BIxD Teil 2

Nach der Analyse begann nun endlich der Designprozess. Hier galt es, den richtigen gestalterischen Ansatz zu finden und in ein Gesamtkonzept zu überführen. Als kreative Starthilfe haben wir uns der Kreativmethode „verbale Intuition“ bedient. Dabei werden verschiedenste Begriffe rund um das Thema auf kleine Zettel notiert und anschließend per Zufall zu neuen Begriffen kombiniert. Hier können wunderbare und kreative Wortkombinationen entstehen. Diese Kombinationen bilden die gestalterische Grundlage. Ausgehend von der kreativen Leitidee und der Persona ging es in die Designumsetzung. Wort-Bild-Marke, Farben und Schriften standen dabei im Vordergrund. Parallel dazu entwickelten die Schüler*innen erste Konzeptansätze, wie die Idee in eine Serviceleistung umgewandelt werden kann. Die Visualisierung und Entwicklung der Informationsarchitektur einer digitalen Anwendung, beispielsweise einer App, half dabei, den Überblick nicht zu verlieren. Wichtig an dieser Stelle war es, die gewonnen Erkenntnisse aus dem Customer Life Cycle geschickt in die Anwendung zu integrieren und die Zielgruppe zur Nutzung, Bewertung und Weiterempfehlung zu bringen. Um mögliche Hürden/Bedenken oder Hinweise bei der Zielgruppe herauszufinden, haben wir eine stichprobenartige Umfrage gestartet. Die gewonnenen Ergebnisse flossen in die Konzeption mit ein.

Wireframes und kleine Prototypen aus Papier halfen im Anschluss, das Interface und die entsprechenden Inhalte zu entwickeln und zu gestalten. Im letzten Schritt erfolgte die Umsetzung eines Prototypens mit Adobe XD. Hier wurde es schon sehr konkret. Wie wird der Nutzer geführt, welche Informationen bekomme ich wo, was muss ich tun, um den Service zu nutzen und wie wird der Kunde durch den Prozess geleitet?

Am Ende des Moduls wurden alle Arbeitsschritte, Analysen und Konzepte in einem Brand Book (siehe Bilder) zusammengefasst. Alle Schüler*innen hatten somit eine kompakte Übersicht des Moduls und ein sehr umfassendes Kommunikationskonzept, was sich bestens für eine Bewerbung eignet.


Urban Streetware

Die Schüler*innen aus dem Bereich Modedesign besuchten das Urban Nation Museum für Contemporary Streetart in Berlin. Dabei sollten eine Vielzahl an aussagekräftigen Fotos gemacht werden, aus denen wiederum Stimmungsbilder und Titelthemen abgeleitet wurden. Diese Stimmungsbilder bildeten die Grundlage für unterschiedliche Farbskalen. Ausgehend von den entstandenen Moodboards/Stimmungsbildern und den abgeleiteten Farben wurde im nächsten Schritt eine T-Shirt Kollektion, bestehend aus 4 Motiven, entwickelt. Dabei wurden die erstellten Fotos collagenartig zu neuen Mustern kombiniert. Die Shirts wurde mit Markern im Look illustriert und mit Hosen, Röcken und selbst entwickelten Accessoires kombiniert.


Jetzt Onlineberatung möglich!

Ihr wohnt in einer anderen Stadt oder habt keine Zeit um euch über das mediencollege vor Ort zu informieren? Dann lasst euch doch einfach online beraten. Ab sofort bieten wir feste Termine für Onlineberatungen an. Hier habt ihr die Möglichkeit, euch erste Info´s zu den einzelnen Fachbereichen zu holen und euch einen ersten Eindruck zu verschaffen. WICHTIG: Die Onlineberatung erfolgt über das datenschutzkonforme Tool BigBlueButton. Eine zusätzliche Installation ist NICHT erforderlich.

Was müsst ihr tun:

  1. Klickt zum Termin einfach auf den Button unten – euer Browser öffnet sich.
  2. Gebt euren Namen (Vorname reicht) ein.
  3. Klickt anschließend auf “Teilnehmen”.
  4. Gebt euer Mikrofon frei sodass ihr Fragen stellen könnt.

Wenn ihr euch für Mediendesign interessiert, habt ihr die Möglichkeit, am 2. Oktober von 14 – 15 Uhr euch beraten zu lassen. Klickt dazu auf den Button. Wenn ihr gerade unterwegs sein solltet – kein Problem über euer Handy könnt ihr auch teilnehmen. ACHTUNG: der Chatroom ist nur zum angegebenen Zeitpunkt aktiv. 

Weitere Termine zu den Fachbereichen Textilverarbeitung und Modedesign folgen.

Onlineberatung Mediendesign

Papier schöpfen

Exkursionen sind noch nicht wirklich möglich und wenn ja – dann nur unter strengen Regeln, welche eingehalten werden müssen. Diese Regeln führen aber dazu, dass kein richtiger Spaß aufkommen und das Interesse eher verhalten ist. Lange Rede kurzer Sinn – unser 1. Ausbildungsjahr aus dem Fachbereich Mediendesign zeigte großes Interesse am Thema Papier schöpfen. Im Fach „Produktionstechnik“ geht es unter anderem um verschiedene Papierarten sowie deren Unterschiede und Zusammensetzung.

Gesagt getan – nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema durch die Schüler*innen und Lehrer*innen wurde schnell klar – Probieren geht über Studieren. Im Anschluss wurde eine Liste der Dinge erstellt, welche dazu benötigt wurden. Eine Woche später war es dann soweit – alle Vorbereitungen waren abgeschlossen und es konnte losgehen. Das Handwerk stand plötzlich im Vordergrund was eine willkommene Abwechslung zu der Arbeit am Rechner darstellte. Mit zunehmender Dauer nahm auch das Interesse und die Experimentierfreudigkeit zu. Unterschiedliche Materialien wurden gemischt und gestalterische Elemente dem Papier hinzugefügt.

Die Ergebnisse waren echt toll!!!


Papierkleider

Vom Entwurf bis zum Fotoshooting

Das erste große Projekt unserer angehenden Modedesigner*innen ist geschafft. Hierbei ging es um das Thema Papierkleid, welches von der Skizze bis zur Präsentation selbst umgesetzt wurde.

Die Schüler*innen führten dazu ein Skizzenbuch indem Sie ihre Ideen und Inspirationen festhalten sollten. Im nächsten Schritt wurden unterschiedlichste Collagen und Moodboards mit Inspirationen, Ideen, Oberflächen und Strukturen angefertigt.

Wurde ein Design gefunden, ging es an die praktische Umsetzung. Hier lag der Fokus darin, sich mit dem Medium Papier vertraut zu machen. Durch falten, kleben, knüllen, schneiden oder perforieren wurden unterschiedliche Oberflächenstrukturen entwickelt.

Die entwickelten Papieroberflächen wurden nun durch kleben, tackern oder stecken an den Büsten befestigt, anschließend fotografiert und gedruckt. Durch unterschiedliche Skalierungen (durch kopieren) der Oberflächen konnten nun neue Varianten kombiniert werden. In einer kleinen Entwurfsreihe wurde ein Favorit herausgearbeitet..

Im letzten Schritt wurde das Papierkleid im Original an der Büste fertiggestellt. Die einzelnen Papierstücke konnten gesteckt, genäht, geklebt  oder mit Tacker miteinander verbunden werden. Um das Projekt abzurunden ging es ins Fotostudio. Mit der entsprechenden fachlichen Unterstützung und Technik setzten die Schüler*innen Ihre Entwürfe ins rechte Licht und hielten Ihre Ergebnisse fest – mit großem Erfolg!

Hier die Ergebnisse:


Interaction Design

Interaction Design am mediencollege Berlin

Es ist soweit – das erste Mal startete am mediencollege Berlin das Modul “Branded Interaction Design” (kurz BIxD). Im Gegensatz zu unseren Wahlmodulen ist dies für alle Schüler*innen Pflicht – aus gutem Grund. Worum geht es in diesen 9 Wochen?

Wir alle interagieren – auf welchem Weg auch immer! Eins hat aber die Vergangenheit gezeigt – wir Menschen interagieren immer mehr mit technischen Geräten, was sich in der Zukunft auch nicht ändern wird. Doch wie funktioniert das – was passiert bei uns Menschen, wenn etwas nicht klappt wie wir uns es vorstellen? In den meisten Fällen sind wir frustriert – man denke nur an das Thema “Drucker”. Im ersten Schritt haben wir uns also mit den Grundprinzipien des interaction Designs nach Bill Verplank beschäftigt. Er bringt es mit 3 einfachen Fragen auf den Punkt: How do you DO? How do you feel? und How do you know?

Jede Interaktion mit einem Gerät (und sei es noch so einfach) erfordert eine Handlung, was wiederum “in uns” etwas bewirkt, was uns wiederum zu einer “Erkenntnis/Wissen” bringt.

Im zweiten Schritt sind wir zum Branded interaction Design Prozess übergegangen. Dieser bildet eine wunderbare Schnittstelle um Design, sei es ein Produkt oder Service, mit Interaktion zu verbinden und somit interaktive Markenerlebnisse zu schaffen. Und genau darum geht es – Marken erlebbar zu machen!

Der BIxD Prozess ist in 5 Phasen unterteilt. Jeder Phase baut auf die vorherige auf und bildet somit einen perfekten Leitfaden durch ein komplexes Projekt. Die erste Phase ist eine sehr analytische Phase, hier geht es darum die Marke und das Markenumfeld zu verstehen. Zielgruppe, Markenpersona, Zielmatrix, Stakeholder oder die Risk-Reward Analyse sind Bestandteile der ersten Phase: “Discover”.

Im Gegensatz zum klassischen Briefing haben wir diese Analysen zusammen mit dem Kunden in einem Workshop erarbeitet. In den locker geführten Gesprächen konnte man sich dem Kunden besser annähern und ihm auch viele weitere und wichtige Informationen “entlocken”. Der Kunde selbst empfand diese Art des “Briefings” auch als sehr angenehm und auch für sich selbst sehr hilfreich.

Fortsetzung folgt 😉


FunFair Stories

2. Projekt mit unserer Partnerschule ‚Albert de Mun‘ in Paris

FunFair Stories –  Geschichten vom Jahrmarkt – lautet das Motto der diesjährigen Modenschau unserer Partnerschule ‚Albert de Mun‘ in Paris. Alle zwei Jahre findet diese Schau statt, auf welcher junge Talente ihre eigenen Kreationen präsentieren dürfen. Unsere Modedesign-Schüler wurden eingeladen mitzumachen und ihre eigenen selbstentworfenen Modelle bei diesem Event zu zeigen. Luxuriöse, hochwertige Prêt-à-porter-Mode in besonderem Ambiente im Théâtre du Châtelet – eine Riesen-Chance für unsere angehenden Nachwuchsdesigner, die wir uns nicht entgehen lassen. Geplant war die große Fashion-Show für den 02. April. Aufgrund der coronabedingten Beschränkungen musste sie dann allerdings abgesagt und die Arbeiten der Schüler an ihren Modekreationen unterbrochen werden. Doch nun wird in den Schulateliers in Paris und Berlin wieder fleißig gezeichnet, drapiert und genäht, die letzten Details an den Outfits finalisiert. Endlich geht es weiter! Auch die Fashion Show in Paris wird nachgeholt und unsere Modedesign-Schüler werden mit ihren Kreationen dabei sein. Im Dezember soll es soweit sein. Sobald das genaue Datum feststeht, melden wir uns wieder. Bis dahin hier schon mal ein paar erste Impressionen.


Abschlusspräsentation Modeschneider

Impressionen vom Projektabschluss

Unsere Modeschneider*innen standen vor der Aufgabe eine eigene Hose zu entwerfen, zu planen und umzusetzen. Seht hier die Ergebnisse 🙂


Masken nähen als Bestandteil im Unterricht

Unser Beitrag in den Zeiten von Corona!

Wir erhielten von der Caritas Berlin die Anfrage, ob wir Gesichtsmasken für die Angestellten*innen der Caritas herstellen könnten. Blitzartig fanden sich Freiwillige, welche sich dieser Sache annahmen und die Umsetzung und Machbarkeit prüften. Aufgrund geschlossener Schulen musste die Umsetzung der Masken zu Hause erfolgen. In den folgenden Tagen wurde mit den Schülern*innen aus dem Bereich Textilverarbeitung verschiedene Schnitte und Fertigungspläne entwickelt. Dieser Prozess erfolgte ausschließlich online.

Weitere Schritte in diesem Zusammenhang waren:
– geeignete Stoffe auswählen
– weitere alternative Bestandteile zur Herstellung finden
– verschiedene Modell zeichnen, konstruieren und einen Prototyp genähen
– Auswahl eines Modells
– Anfertigung einer Dokumentation

Die Frage welche sich nun stellte war wie die Schüler*innen an die Materialien gelangen? Es wurden kleine Taschen mit den entsprechenden Materialien gepackt, welche sich die Schüler*innen selbst abholen oder per Post zusenden lassen konnten. In diesem Taschen befanden sich Stoffe, Zutaten (wie Garn, Draht, Bänder) und die Dokumentation mit dem Schnittmuster zur Herstellung der Masken.

Zur Unterstützung wurde ein kleines Video erstellt, in welchem Ihr euch anschauen könnt, wie man eine solche Maske selbst anzufertigen kann. Zusätzlich könnt ihr hier die Dokumentation und das Schnittmuster für einen A4 oder A3 Drucker herunterladen.

Viel Spaß beim nähen und helfen – wenn ihr erste Ergebnisse habt, wir freuen uns über Bildmaterial von euch!
In diesem Sinne bleibt gesund und macht das Beste aus der Situation!

Euer mediencollege Berlin


Eignungstest zu Hause möglich!

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen!

Aufgrund der, im wahrsten Sinne des Wortes beklemmenden Situation, möchten wir euch trotzdem die Möglichkeit geben, einen Eignungstest für unsere Ausbildungsbereiche MODEDESIGN und MEDIENDESIGN zu Hause zu absolvieren.

Wie es geht und was ihr tun müsst erfahrt ihr hier:

Was ihr zu dem Eignungstest für die Fachrichtungen MEDIENDESIGN oder MODEDESIGN braucht:

  • Zeichenblock A4
  • Farben (Schulmalfarben reichen), verschiedene Pinsel
  • Bleistifte, Buntstifte
  • Lineal

Wie geht’s weiter:

  1. Bewerbt euch online für eure entsprechende Fachrichtung auf unserer Webseite unter: zur Bewerbung
  2. Wir melden uns telefonisch oder per Mail bei euch.
  3. Zu eurem Wunschtermin senden wir euch die Aufgaben per Mail zu.
  4. Anschließend habt Ihr dann einen Tag zur Bearbeitung der Aufgaben Zeit.
  5. Sendet uns eure Ergebnisse per Mail oder Handyfoto zu.
  6. Das Gespräch findet per Videochat oder Telefon statt.
  7. Wir melden uns mit dem Ergebnis bei euch!

Für den Fachbereich TEXTILVERARBEITUNG (Modenäher und Modeschneider) besteht die Möglichkeit, dass Eignungsgespräch telefonisch durchzuführen. Bewerbt euch dazu online und wir setzen uns mit euch in Verbindung.

In diesem Sinne – bleibt gesund!

mediencollege Berlin