Cirque Bizarre - Welcome to Ho Couture

Anmeldung zur Jahresabschlussfeier

Es ist soweit. Die Modedesigner, Modeschneider, Modenäher und Mediendesigner des mediencollege Berlin inszenieren exklusiv ihre große Abschlusspräsentation vor einem anspruchsvollen Publikum in fast reinem Schwarz und Weiß, freaky Colour Blocking, Couture zwischen Streifenwahn und Maskerade in virtuellen Räumen.

Ein Stück Ho Couture in Berlin. Diskutieren und erleben Sie inspirierende Mode und Medien mit Experten, Absolventen und Alumnis. Bekommen Sie Inspiration und tauschen Sie sich aus in einem entspannten Ambiente bei Snacks & Drinks unter Gleichgesinnten.

Erleben Sie einzigartige Designs zwischen Himmel und Hölle, mit Anklängen an Op Art und an das triadische Ballett. Fröhliche Reminiszenzen an Film-, Foto- und Designklassiker der Moderne!

Wir laden Sie zur Premiere ein. Sie sind live dabei! Jedoch gilt: First come, first serve! Melden Sie sich daher jetzt für einen der begrenzten Plätze an. Hier können Sie sich anmelden:

Facts und Programm

Wann: Dienstag, der 18. Juni 2019
Wo: Rathenauhallen/Gebäude 59, Wilhelminenhofstraße 83-85, 12459 Berlin
Einlass: 18:30 Uhr, Start: 19:00 Uhr

19:00 Uhr: Ausstellungseröffnung und Präsentation „Look Book“
20:00 Uhr: Zeugnisausgabe
21:45 Uhr: Live Performance
22:00 Uhr: Filmpremiere
„Cirque Bizzare – Welcome to Ho Couture“
anschließend Party 😉

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
mediencollege Berlin


Motion-Design | Rückblick

Unser erstes 12-Wochenmodul im Motion-Design ist geschafft. In diesen 12 Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das „bewegte Bild“ von Grund auf zu erlernen und anzuwenden. Der erste Kontakt fand in Form eines kleinen Stopp-Motion Films statt und bereitete allen großen Spaß. Ausgestattet mit einem Handy, einem Stativ und – wie soll es anders sein – mit einer App konnte man sich zum Thema „Bahnhof – Begegnung und Abschied“ frei bewegen und seiner Fantasie bzw. seiner eigenen Erinnerung freien Lauf lassen. In After Effects wurden die entstandenen Bildserien dann zu einem Stopp-Motion Film zusammengefügt und finalisiert.

Im nächsten Schritt ging es dann in die unendlichen Weiten von After Effects. Stück für Stück wurden unsere Schülerinnen und Schüler an die Komplexität des Programms herangeführt und konnten sich innerhalb verschiedener Themenbereiche, wie das „bewegte Plakat“ oder zum Thema „Typografie“, frei bewegen. Hinzu kam die Kombination mit anderen Programmen wie Illustrator oder Photoshop.

Weitere Themenschwerpunkte innerhalb von After Effects waren unter anderem: Keylights, Animation von grafischen Elementen in AE, Anwendung und Umgang mit Masken, Ankerpunkte Keyframes, Pfeil/Position, Rotation, Nullobjekt, das Erstellen von Grafiken in AE für den Hintergrund, Formebenen, Pfadanimationen sowie der Umgang mit der 3D Kamera und 3D Ebenen.
Was bleibt sind fundierte Kenntnisse rund um das Thema Animation und Motion mit dem Programm After Effects und somit die Kompetenz, in der neuen digitalen Medienwellt Schritt halten zu können!


Amsterdam - Abenteuer IKEA

Hallo ihr Lieben

Mein letzter (und erster ^^) Beitrag ist schon eine Weile her und eigentlich wollte ich mich viel früher bei euch zurück melden, aber so spielt das Leben eben manchmal. Auch Praktikanten haben es nicht immer leicht und stressfrei.

Obwohl das Wetter hier in Amsterdam immer besser wird, und der Sommer nicht allzu fern scheint, entführe ich euch heute nochmal kurz einige Wochen zurück, als das Wetter noch launischer war.

Das typisch launische Aprilwetter hatte es wohl etwas eilig und hat die Niederlande Anfang März überrascht, ziemlich genau zeitgleich mit meiner Ankunft in Amsterdam.

In „Zimmer ohne Bett“ habe ich euch von meiner holprigen Ankunft hier in Amsterdam und meinem unmöblierten Zimmer erzählt. Die ganze erste Woche war ich daher trotz Regen und Strum fleißig einkaufen. Alles an Teller, Pfannen, Toaster, Wäschekorb und Vorhängen besorgte ich mir in einem Schwung und natürlich wie es sich für Amsterdam gehört mit dem Fahrrad. Meine letzte Station hieß IKEA!

Mein ursprünglicher Plan war gewesen eine große IKEA Bestellung aufzugeben, mir alles liefern zu lassen und mein kleines Apartment im Handumdrehen eingerichtet zu haben. Daraus wurde leider nichts, denn eineinhalb Wochen Lieferzeit waren im Zeitplan nicht vorgesehen.

„Selbst ist die Frau“ habe ich mir also gedacht, mir mein Fahrrad geschnappt und nach Halmen runter gefahren. Bereits der Hinweg gestaltete sich als kleines Abenteuer. Nach der hälfte meiner 40 minütigen Tour zogen sich die Wolken zu und es fing an zu regnen. Glücklicherweise war ich bestens vorbereitet und hatte meine Regenjacke angezogen – doch bei meinem Glück blieb es natürlich nicht dabei! Sturmböen und sogar leichter Hagel machten aus planmäßigen 40 Minuten eine gute Stunde und aus einem fast voll geladenem Handy schlappe 3 % Akku. Mit viel Glück hat die Batterie gerade so gereicht um mich bis an mein Ziel zu bringen.

Völlig durchnässt in IKEA angekommen habe ich mich sofort in die Lampenabteilung begeben. Was ich da wollte? Ganz unauffällig eine der Lampen aus der Steckdose ziehen, mir ein iPhone Kabel aus dem Verkauf „leihen“, dieses anschließen und mein Handy aufzuladen. Die nächsten 20 Minuten hieß es dann am gleichen Fleck stehen bleiben, interessiert Lampen betrachten und warten …

„30%! Und weiter gehts!“
Der Einkauf selber war schnell getätigt und wurde der Mühe des Hinweges nicht gerecht. Zwei Klappstühle, ein Kleiderständer mit Kleiderhaken, zwei große Boxen um für Stauraum zu sorgen und natürlich eine kleine Hauspflanze. Statt sich zu beruhigen schien das Wetter nur noch schlimmer zu werden. Mit dem Fahrrad zurück zu radeln war also keine Option mehr und so beladen wie mein Fahrrad war auch nicht wirklich möglich.

Mein beladenes Fahrrad während ich am Hauptbahnhof auf meine Fähre warte.

„Selbst ist die Frau!“ – Ja!
Aber als es darum ging mein beladenes Fahrrad die Treppen hoch zum Bahnhof Harlem zu trage und auch wieder runter, weil der Fahrstuhl am Hauptbahnhof (Centraal) zu klein für mein Fahrrad war, war es gut zu wissen dass Frau zwar selbst kann, aber auch nicht immer muss. Anzumerken ist vielleicht noch, dass mein Leihrad ein Electro-Bike mit kleinem Motor war, also um einiges schwerer als ein übliches Fahrrad. Ich hatte meine Helfer gewarnt, aber das schien nur umso mehr Grund mir zu helfen. Danke, danke!

Um dieses kleine Abenteuer noch einmal gründlich abrunden, bin ich zu allem Überfluss auch noch in die falsche Fähre gestiegen, habe 20 Minuten gewartet um zurück zum Hauptbahnhof gebracht zu werden und dann 15 Minuten später in die richtige Fähre zu steigen. Aus einem kleinen Trip zu IKEA wurde ein ganzer Tagesausflug und nicht unbedingt einer der lustigen Art. Meine Laune war entsprechend angeschlagen. Was meint Ihr, war es den Trip wert oder hätte ich vielleicht doch die einbandhalb Wochen warten sollen? Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber so ungeduldig wie ich bin, hätte ich mich immer wieder für das Mini-Abenteuer entschieden.

Bis ganz bald,
Priscilla

Beitragsbild: © Thorsten-Jutzie/pixelio


Erasmus-Grüße aus den Niederlanden

Unsere beiden Auszubildenden Diana und Lea sind ins Abenteuer Auslandspraktikum in die Niederlande gestartet. Dank Erasmus+! Die beiden angehenden Modeschneiderinnen arbeiten und unterstützen die nächsten Monate das Studio RYN in Arnheim. Hier können Diana und Lea zeigen, was sie bereits am mediencollege Berlin gelernt haben und natürlich auch neue Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Die ersten sieben Mäntel sind genäht.

Wow! Ein tolles Ergebnis. Wir sind stolz auf unsere Azubinen.


mediencollege Berlin und Erasmus+

Wir als mediencollege Berlin möchten unsere Auszubildenden fit machen für den europäischen Arbeitsmarkt. Wir möchten ihr Verständnis für andere Nationen wecken, berufliche Horizonte öffnen und die sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen unserer angehenden Grafikdesigner, Modeschneider und Designer fördern.

Deshalb bieten wir unseren Schülern und Absolventen während und nach ihrer Berufsausbildung die Möglichkeit für ein Praktikum mit ERASMUS+ im europäischen Ausland. Das Förderprogramm der Europäischen Union gibt es nämlich nicht nur für Studenten, sondern auch für Auszubildende. So können bereits während der Ausbildung wertvolle Auslands- und Arbeitserfahrungen gesammelt werden – ohne Zeit zu verlieren. Unsere Schüler erhalten dabei von uns sowohl organisatorische als auch finanzielle Unterstützung – alles im Rahmen des EU-Programms ERASMUS+.

Neugierig? Dann auf ins Auslandspraktikum!
Das mediencollege Berlin macht’s möglich.

Wie lange dauert mein Praktikum und wann findet es statt?

Fachbereich MEDIENDESIGN und MODEDESIGN: zum Ende des 2. Ausbildungsjahres für 3 Monate
Fachbereich TEXTILVERARBEITUNG: zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres für 5 Monate

Und für alle, die während ihrer Ausbildung noch gezögert haben …

Erfolgreiche Absolventen des mediencollege Berlin haben innerhalb des ersten Jahres nach ihrem Berufsabschluss die Möglichkeit mit ERASMUS+ für 3 bis 5 Monate ins europäische Ausland zu gehen und ihre während der Ausbildung am mediencollege Berlin erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten praktisch in einem ausländischen Betrieb anzuwenden.

Was kostet mich mein Praktikum?

Was kostet mich mein Auslandspraktikum? Das Förderprogramm Erasmus+ bietet feste Fördersätze für Tages- und Reisepauschalen. Ein 3-monatiges Praktikum in den Niederlanden oder in Frankreich wird beispielsweise mit ca. 2.800 Euro bezuschusst, ein Aufenthalt von 5 Monaten mit rund 4.800 Euro.

Wo ist mein Praktikum möglich?

Unsere Projektpartner sind Einrichtungen in den Niederlanden, in Frankreich, Portugal, Italien und Finnland:

  • Rijn Ijssel in Arnhem/Niederlande
    ETIC in Lissabon/Portugal
    Tampere Vacational College in Trudu/Finnlan
    Lycée Albert de Mun in Paris/Frankreic
    ENAC in Verona & Trento/Italien

 

Deine Frage ist nicht dabei?
Unsere Europa-Koordinatorin Frau Claudia Schröder freut sich auf Deine Nachricht:

Beitragsbild: © Rainer Sturm/pixelio


Ankunft in Amsterdam - Zimmer ohne Bett

Hallo an alle!

Mein Name ist Priscilla, ich bin 23 und angehende Grafikdesignerin am Mediencollege Berlin. Im Rahmen meines ERASMUS Auslandspraktikums werde ich die nächsten 3 bis 4 Monate in Amsterdam wohnen, arbeiten und leben. In regelmäßigen Beiträgen möchte ich euch mit auf meine Reise nehmen und an meinem kleinen Abenteuer teilhaben lassen. Die Stadt selber ist mir nicht ganz unbekannt, da ich schon zwei Mal kurz dort war, sich allerdings für mehrere Monate (!) auf ein neues Land und eine neue Stadt einzulassen, dort zu leben, eine Routine aufzubauen und sich eigenständig zurechtzufinden ist für mich eine ganz neue Erfahrung und bringt ganz bestimmt viele unerwartete und aufregende Momente mit sich.

Anfang März, gut 2 Wochen vor Beginn meines Praktikums bei Design&Practice, einem Design Studio aus London bin ich in der Fahrradstadt angekommen. Zwei Wochen also um die Stadt zu erkunden, sich ein Fahrrad zu besorgen, sich die wichtigsten Museen anzusehen und die Abfahrtszeiten für meine Fähre ins Stadtzentrum und zurück im Kopf zu behalten (Dazu mehr in einem späteren Beitrag). Diese  Euphorie und Vorfreude wurden jedoch bereits kurz nach meiner Ankunft gebremst.

Ein kurzer eineinhalbstündiger Flug hat mich am 2. März von Berlin aus in meine neue Wahlheimat auf Zeit gebracht. Dank 26 kg (Übergewicht) schweren Koffers mit halb abgefahrenen Rollen hat sich der holprige Weg in mein Apartment in Amsterdam Noord dann aber fast genauso lange hinausgezogen. Völlig erschöpf konnte ich es kaum erwarten mich auszuruhen, Essen zu bestellen und mich ins Bett fallen zu lassen.  Wie der Titel verrät wurde daraus so schnell leider nichts. Mein Ein-Zimmer Studentenapartmen wirkte auf den ersten Blick simpel aber nett eingerichtet mit Couch, Tisch, Vorhängen,Schreibtisch und Bett.

 

Bett? …

Wohl eher Bett-GESTELL!

Der Hausbesitzer war so freundlich sein Bett dazulassen, allerdings ohne Matratze. Ich wiederhole OHNE Matratze! Auf den zweiten Blick fällt auf, dass nicht nur die Matratze fehlt. In der Wohnung gibt es außerdem weder eine Garderobe noch essenzielle Dinge wie Teller, Tassen, Pfanne, Stühle und alles andere was man im Alltag braucht. Wie dreist eine derart unzureichend ausgestattete Wohnung als „voll ausgestattet“ zu umschreiben. Aber das ist nunmal das Risiko wenn man die „Katze im Sack kauft“. Zeit um mich großartig aufzuregen hatte ich ohnehin nicht, denn es war Samstag Nachmittag und nenn’ mich ruhig Prinzessin aber ein ganzes Wochenende lang auf der Couch oder den Boden zu schlafen kam für mich nicht in Frage! Es musste also eine Matratze her. Geliefert am gleichen Tag und vor Ladenschluss um 6!

Schuhe und Jacke gleich anbehalten bin ich zu Fuß in das nächste Bettenladen geeilt, das Google mir angezeigt hat. 20 Minuten Power-Walking später bin ich ins Matratzengeschäft gestürmt und habe mir die günstigste halbwegs bequeme 140x200cm Matratze für 160 Euro ausgesucht. Als armer Student tat das meiner Geldbörse natürlich echt weh, aber wer nicht auf einer Luftmatratze schlafen möchte zahlt halt etwas drauf (und geht gut mit seiner Matratze um, um diese später weiterverkaufen zu können!).

Meine neue Errungenschaft musste nun nur noch in meine Wohnung geliefert werden. Lieferungen am selben Tag, an einem Samstag und erst recht eine halbe Stunde vor Ladenschluss (!) waren vom Ladeninhaber eigentlich nicht vorgesehen, aber Not macht nun eben erfinderisch, und in meinem Fall manchmal auch äußerst charmant. Die Rhetorikern in mir hat mit einem unschuldigen Lächeln und viel Humor den netten Verkäufer tatsächlich dazu überreden können mir meine eben spontan erworbene Matratze am selben Abend noch bis vor die Haustür zu liefern. Mir fiel ein Stein vom Herzen!

© Beitragsbild: Thorsten Jutzie/pixelio


Maßgeschneiderte Studienfahrt – unsere inspirierende Mode-Reise nach Paris

Zwei Wochen lang waren 13 Schüler aus dem ersten und dritten Ausbildungsjahr Modeschneider und Designer vom mediencollege Berlin und ihre Fachlehrer zu Gast am Lycée Albert de Mun in Paris, unserer französischen Partnerschule für den Fachbereich Mode und Textil. Zwei Wochen lang geballtes Programm: Kultur, Mode und spannende neue Einblicke für den späteren Berufsalltag – und selbstverständlich eine Menge Spaß!

Stoffe, Farben, Trends – Besuch auf der Première Vision und Texworld

Wer eine Ausbildung im Modebereich absolviert, sollte nicht nur praktische Fertigkeiten und Techniken wie nähen, zuschneiden u.a. erlernen, sondern auch Wissen darüber, welche Berufssektoren in der Modebranche existieren, wie sie arbeiten, wie sie sich informieren. Für letztgenanntes sind Fachmessen essentiell. Zwei wichtige, die Pariser Messen für Bekleidungstextilien Première Vision und Texworld, haben wir besucht. Ideen, Trends, Hintergründe – kurzum, ein beeindruckender Einblick ins professionelle Umfeld der Modebranche.

Sightseeing – Kultur und Mode
Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein galt es erst einmal gemeinsam die Stadt und die Partnerschule zu entdecken. Natürlich auch unter modischen Gesichtspunkten. Eine Tour durch die Stadtviertel Bastille, Marais und die Île de la Cité. Nicht zu vergessen die wunderbaren Stoffläden in Montmatre und Sentier. Ein Paradies für Schneider und kreative Designtalente. Begleitet und beraten wurden wir währenddessen immer äußerst kompetent von Nadine Schreiner, Lehrerin im Fachbereich Mode am Lycée Albert de Mun.


Rückblick RUNDGANG 2019

Froh und stolz  schauen wir auf einen erfolgreichen RUNDGANG 2019 zurück. Im Vorfeld  dieses Tages wurde viel überlegt, geplant, verworfen, neu konzipiert – mit dem Ergebnis, dass überall im Haus Frisches und Neues zu entdecken ist.  Schülerarbeiten der letzten 12 Monate wurden aufbereitet und entsprechend präsentiert, der Showroom bekam ein neues Gesicht und viele digitale Präsentationen wurden erstellt. Zusätzlich konnten sich unsere Besucher/innen in verschiedenen Workshops selbst probieren. Sie hatten die Möglichkeit, sich ihr eigenes Shirt zu nähen oder, wer sich traute, einen „Nähmaschinenführerschein“ zu erwerben. Im grafischen Bereich konnte man seinen ganz individuellen Beutel mit verschieden Motiven gestalten und im Linolschnitt (Hochdruckverfahren) selbst bedrucken. Besucherinnen und Besucher, die es etwas langsamer angehen wollten, hatten die Möglichkeit, sich in „live“ Präsentationen unserer Schüler/innen anschaulich den Designprozess erläutern zu lassen. Wer wollte, konnte sich auch zeichnerisch auf unserer Kreidewand verewigen. Schüler/innen aus dem ersten Lehrjahr kümmerten sich um das leibliche Wohl unserer Gäste.

Im Zeitalter der Digitalisierung und dem damit bevorstehenden Wandel in der Gesellschaft konnten unsere Besucher/innen zum ersten Mal am Unterricht „virtuell teilnehmen“. In einem kleinen Clip  konnte man sich mit VR-Brillen sehr realistische Impressionen aus den einzelnen Fachbereichen TEXTILVERARBEITUNG | MODESIGN und MEDIENDESIGN holen.

Hier ein paar Impressionen vom Tag!


Was ist eigentlich Zucker?

In Vorbereitung auf unsere Zucker-frei Challenge zunächst erstmal ein paar Informationen vorab.

Was ist eigentlich Zucker?

Der Begriff Zucker sagt zunächst einmal jedem etwas. Die einen sehen Würfelstückchen vor sich, der nächste denkt an eine große Cola und die anderen denken an Pralinen und Gummibärchen. Überall ist Zucker drin, das stimmt soweit, aber was denkt ein Mediziner oder Ernährungswissenschaftler, wenn er an Zucker denkt?

Denkt er vielleicht an Energie für den Körper oder an Krankheiten die mit dieser Krankheit in Verbindung stehen?

Nun gut… Zucker ist Energie für den Körper, die je nach Zuckerart unterschiedlich schnell aufgespalten und verarbeitet werden kann.

In der Fachsprache versteht man unter dem Begriff Zucker Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind der direkteste Energielieferant für den Körper und lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen. Diese Kohlenhydrate können aus verschiedenen Formen von Zucker bestehen.

Ein Vollkornbrot enthält z. B. recht komplexe Kohlenhydratformen und dies lässt den Blutzuckerspiegel sehr langsam ansteigen. Ein Stücken Traubenzucker liefert die einfachste Form der Kohlenhydrate und unser Blutzuckerspiegel schnellt sofort in die Höhe.

Kohlenhydratformen

Einfachzucker: Glukose  und Fruchtzucker
(lassen den Blutzucker schnell ansteigen)

Zweifachzucker: Haushaltszucker, Rüben- und Rohrzucker

Oligosaccharide: Verbascose, Stachyose, Raffinose (Hülsenfrüchte)
(lassen den Blutzucker langsam ansteigen)

Mehrfachzucker: Stärke, Glykogen, Ballaststoffe und Dextrine
(lassen den Blutzucker langsam ansteigen)

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Zuckerformen?

Die verschiedenen Zuckerformen haben also unterschiedliche Auswirkungen, bzw. Einflüsse auf den Anstieg des Blutzuckerspiegels und somit Auswirkungen auf die Insulinausschüttung. Insulin ist ein Hormon, welches in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Durch die Ausschüttung von Insulin wird der Zucker im Blut minimiert und in die Zellen geschleust. Um den Insulin- Blutzuckerspiegel und damit das Energielevel ausgewogen zu halten, bieten sich komplexe Kohlenhydratformen an, wie z. B. Vollkornbrot, Vollkornreis usw.

Brauchen wir Zucker?

Die Antwort lautet: JA!

„Zucker“ gehört (biochemisch als Kohlenhydrat) zu den 3 Makronährstoffen, die elementar für die Funktionen unseres Körpers sind. Das heißt wir können nicht komplett auf Zucker verzichten.

Unser Körper ist „schlau“ und kennt so einige Tricks, wie er Zucker auch ohne direkte Zuckerzufuhr gewinnen und energetisch für sich nutzbar machen kann, und zwar sowohl aus Fetten als auch aus Proteinen. Nun kann es aber zu Problemen führen, wenn komplett auf Kohlenhydrate (Zucker) verzichtet wird und nur Fette und Eiweiße zugeführt werden. Extreme Anfänger des Low- bzw. No-Carb-Trends verzichten nämlich auch auf Obst & Gemüse. Ein mäßiger Verzicht auf Kohlenhydrate kann durchaus sinnvoll sein, wenn man sich dabei ausgewogen und gesund ernährt. Es kommt also wie in den ersten Berichten schon erwähnt auf die Zuckerart an! Auf einfache Zucker wie Sirup, Haushaltszucker oder Rohrzucker ist unser Körper nicht angewiesen, er kann ja auch ein komplexes Kohlenhydrat aufspalten. Der Körper braucht Zucker, aber nicht zu viel davon!
Aber wo liegen nun die persönlichen Grenzen für ein zu viel oder zu wenig an Zucker?

Risikofaktor Zucker
Unsere Vorfahren haben im 19. Jahrhundert durchschnittlich unter 1 Gramm Zucker pro Jahr verzehrt, heute sind es etwa 35 Kilogramm Zucker pro Jahr in unserer westlichen Welt, das sind etwa 100 Gramm Zucker pro Tag.

Süßigkeiten sind keine Besonderheit mehr, sondern Alltagsnahrungsmittel geworden. Leider finden wir heutzutage Zucker nicht nur in den Süßigkeiten, sondern auch in einem Großteil der verarbeiteten Nahrungsmittel und auch in herzhaften Nahrungsmitteln. Schauen sie doch mal auf Zutatenliste. Warum ist das so? Zucker ist wie Salz und Fett ein geschmacksintensivier und unser Gehirn spricht auf die se Geschmacksreize an. Es möchte immer mehr davon.

Nicht jede Person kann ein Ökotrophologie-Studium absolvieren oder sich intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigen. Das Essen in Schulen, Kantinen, Imbissen usw. enthält häufig versteckte Zucker in den Nahrungsmitteln.

Zucker – eine süße Droge!
Menschen nehmen immer mehr Zucker auf, was zu vielen gesundheitlichen Schäden führen kann und nicht nur das !

Zucker macht süchtig !

Viele Studien belegen, dass ein wenig Zuckerkonsum nach mehr verlangen lässt und zwar nicht nur in dem unmittelbaren Moment des Konsums, sonder auch mittelfristig.

Dies, bedeutet, isst man z.B. ein Stück Kuchen 1-2 mal in der Woche, so wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein tägliches Verlangen nach dem Kuchen oder anderem Süßen einstellen. Das hängt auch damit zusammen, dass im Gehirn durch Zuckerkonsum dieselbe Region wie bei Rauschmitteln angesprochen wird. Zucker wird auch als „Droge“ bezeichnet. Durch regelmäßigen Zuckergenuss kann eine Sucht entstehen. Wissenschaftler fanden heraus, dass Zucker ähnliche Hirnregionen wie Kokain stimuliert. Wissenschaftliche Studien haben ebenfalls gezeigt, dass besonders übergewichtige Menschen anders auf Bilder reagieren, bei denen süße Nahrungsmittelgezeit werden. Bei einer gleichzeitigen Aufzeichnung der Hirnaktivitäten konnte folgendes festgestellt werden: Das Belohnungszentrum wurde aktiviert. Bei dieser Aktivierung wird der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet, der für eine erhöhte Aufmerksamkeit & positive Stimmung sorgt. Die Wissenschaftler konnten ebenfalls feststellen, Dass Zucker nicht nur das Belohnungszentrum, sondern auch das Stresssystem und das Vorderhirn beeinflusst. Hier werden die körpereigenen Stoffe, die Endorphine und Opiate ausgestoßen. Diese Bereiche werden auch bei Drogen stimuliert. Der entscheidende Nachteil ist, dass es relativ schnell zum Zuckerspiegelabsturz kommt & die Stimmung und Konzentration in den „Keller“ rauschen, nämlich unter das Ausgangsniveau. Wir wollen diese „Droge“ immer öfter und wir benötigen immer mehr davon!

Immense Auswirkungen!
Zucker hat eine starke Auswirkung auf unseren Körper & es können durch das stetige zuviel an Zucker vielerlei Störungen auftreten. Nicht nur, dass er süchtig macht…

nein, der Körper wandelt ein zuviel an Zucker in Fett um. Auch im Blut ist Zucker dann dauerhaft nachweisbar (Diabetetes). Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Leistungsabfall usw. können den Tag bestimmen.

Also wie sieht es mit deinem Zuckerkonsum aus?

Möchtest du etwas verändern? Möchtest du dich vom „ weißen Stoff “ unabhängig machen?

Dann starte jetzt die vielleicht wichtigste Challenge deines Lebens für deine Gesundheit!

30 Tage zuckerfrei !!!

 

© Beitragsbild, w.r. wagner, pixelio.de


Rundgang | 30. März 2019 | 10-15 Uhr

000 days 00 hours 00 minutes 00 seconds

Das mediencollege Berlin lädt Dich wieder zu einem spannenden und interessanten Infotag im Zentrum Berlins ein. Nutze die Chance, unser College bei einem Rundgang kennenzulernen und sammle erste eigene Eindrücke.

Wann: Samstag, 30. März 2019, 10:00 – 15:00 Uhr
Wo: mediencollege Berlin, Invalidenstraße 17, 10115 Berlin

Anmeldung: über das Online-Formular oder telefonisch unter +49 (0) 30 28873093.

Unsere Lehrer und Schüler der höheren Jahrgänge werden Dir die verschiedenen Ausbildungsbereiche ausführlich vorstellen. Zusätzlich erhältst Du die Möglichkeit verschiedene Ausbildungsinhalte direkt auszuprobieren und kannst in verschiedenen Workshops bereits in Deine neue Ausbildung hinein schnuppern. Natürlich erhältst Du auch alle wichtigen Informationen zu den Themen:

  • Deine Ausbildungsinhalte in den Fachrichtungen
    MEDIENDESIGN | MODEDESIGN | TEXTILVERARBEITUNG
  • Deine Bewerbung
  • Deine Finanzierungsmöglichkeiten
  • Deine Auslandsaufenthalte und Praktika
  • Deine Karriereaussichten

Auf Deinem Rundgang durch unser College lernst Du auch das technische Equipment des College kennen und kannst dir ein Bild von der kreativen Atmosphäre in unseren Räumen machen.

Du siehst, wir freuen uns auf Dich! Wir stehen Dir für ein Gespräch oder eine ganz individuelle Beratung jederzeit zur Verfügung. Freunde und Deine Eltern sind natürlich auch herzlich willkommen.

Wir freuen uns, Dich persönlich kennenzulernen!

Melde Dich jetzt einfach über das unten stehende Formular an! Hier geht´s zum Programm!