Nach der Analyse begann nun endlich der Designprozess. Hier galt es, den richtigen gestalterischen Ansatz zu finden und in ein Gesamtkonzept zu überführen. Als kreative Starthilfe haben wir uns der Kreativmethode „verbale Intuition“ bedient. Dabei werden verschiedenste Begriffe rund um das Thema auf kleine Zettel notiert und anschließend per Zufall zu neuen Begriffen kombiniert. Hier können wunderbare und kreative Wortkombinationen entstehen. Diese Kombinationen bilden die gestalterische Grundlage. Ausgehend von der kreativen Leitidee und der Persona ging es in die Designumsetzung. Wort-Bild-Marke, Farben und Schriften standen dabei im Vordergrund. Parallel dazu entwickelten die Schüler*innen erste Konzeptansätze, wie die Idee in eine Serviceleistung umgewandelt werden kann. Die Visualisierung und Entwicklung der Informationsarchitektur einer digitalen Anwendung, beispielsweise einer App, half dabei, den Überblick nicht zu verlieren. Wichtig an dieser Stelle war es, die gewonnen Erkenntnisse aus dem Customer Life Cycle geschickt in die Anwendung zu integrieren und die Zielgruppe zur Nutzung, Bewertung und Weiterempfehlung zu bringen. Um mögliche Hürden/Bedenken oder Hinweise bei der Zielgruppe herauszufinden, haben wir eine stichprobenartige Umfrage gestartet. Die gewonnenen Ergebnisse flossen in die Konzeption mit ein.

Wireframes und kleine Prototypen aus Papier halfen im Anschluss, das Interface und die entsprechenden Inhalte zu entwickeln und zu gestalten. Im letzten Schritt erfolgte die Umsetzung eines Prototypens mit Adobe XD. Hier wurde es schon sehr konkret. Wie wird der Nutzer geführt, welche Informationen bekomme ich wo, was muss ich tun, um den Service zu nutzen und wie wird der Kunde durch den Prozess geleitet?

Am Ende des Moduls wurden alle Arbeitsschritte, Analysen und Konzepte in einem Brand Book (siehe Bilder) zusammengefasst. Alle Schüler*innen hatten somit eine kompakte Übersicht des Moduls und ein sehr umfassendes Kommunikationskonzept, was sich bestens für eine Bewerbung eignet.